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TextTextText: Lachen!! TextText

Fast nie höre ich bei einem Buch einfach in der Mitte entnervt zu lesen auf. Entweder fange ich erst gar nicht damit an, oder ich kämpfe mich eben durch, auch wenn der Text nicht ganz hält, was Titel und erste Bestandesaufnahme versprochen haben. Bei Herrn Hirschhausen aber habe ich einfach kapituliert. Er sieht ja nett und freundlich aus auf dem Cover und das Schwein auch, oder?
glueck
Aber: Mein Glück, so fand ich nach Seite 89 , wird nicht geschmälert, wenn ich das Ende dieses Buches niemals kennenlerne. Es war nicht nur die Art, querbeet zusammenrecherchierte Fakten mit Witzchen anzureichern und sie in einem Buchtext ahnungslosen Leser zu verabreichen. Was mein Glücksgefühl beim Lesen gleichsam unter Null schrumpfen liess, war der Kabarett-Stil des Textes: man wurde an eigens dafür bestimmten Stellen zum Lachen genötigt - auch wenn mir dieses schon auf Seite 15 vergangen war und die Lachstellen eher ein Gefühl des Fremdschämens hervorriefen. Das sah etwa so aus: TextTextTextText Achtung: Lacher!! TextTextText Achtung: Schmunzeln!! TextTextTextText Achtung: brüllender Lacher!! TextTextText etc. Lesen mit Konservenlachen sozusagen - wie in billigen Sitcoms.
Möglicherweise bin ich einfach extrem humorlos. Aber im Grunde ziemlich häufig glücklich.
muellerto - 19. Okt, 14:04

Reden und Schreiben sind eben zwei verschiedene Dinge, wie ich immer wieder feststelle. So waren kluge Schreiber oft bemerkenswert schlechte Redner. Und es gibt Leute, die können gut und gehaltvoll reden, aber nicht vernünftig schreiben.

chamäleon123 - 19. Okt, 23:16

Das ist zweifellos so. Ist er also ein guter Redner, der Herr Eckart?
muellerto - 20. Okt, 07:01

Es bedingt sich nicht wechselseitig :) D.h. einer kann auch weder noch sein. Oder beides.

Ich glaub allerdings, reden kann der Herr v.Hirschhausen schon ganz ordentlich.

vielfarbig:




Henning Mankell
Daisy Sisters


David Lodge
Wie bitte?


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Featuring:

Das CHAMÄLEON wechselt natürlich ständig die Farbe. Es läuft öfters rot an vor Wut wenn es wieder einmal an allem schuld sein soll, wird höchstens gelb vor Neid wenn es Reiseberichten anderer Leute zuhört oder ist ab und zu blau, weil es immer mal wieder die Luft anhalten soll. Der KLEINE BÄR ist mittlerweile gar nicht mehr sooo klein und muss derzeit hauptsächlich mit List und allerlei Tücke von seinem Nintendo DS weg und zu den übrigen Freuden des Lebens hingeführt werden. Er verbringt gerne viel Zeit in seiner kuschligen Bärenhöhle und hält Schule für eine schlimme Verschwendung seiner Zeit. Der Bär ist von sanftem Charakter, manchmal aber brummt er gehörig. Der KLEINE WOLF ist für jede Aktivität zu haben - ausser manchmal für Geschirrspülmaschine ausräumen. Er legt gerne weite Strecken zurück, auch in Fussball- oder Schlittschuhen - und jagt unermüdlich nach süssem Naschwerk. Ab und zu knurrt er grimmig, heult wild und zeigt die Zähne. Macht aber gar nichts. Der LIEBSTE schliesslich ist eben einfach der Liebste. Meistens jedenfalls. Ferner wären da noch das überaus treue SCHLECHTE GEWISSEN. Und natürlich ERNST...

(...)
aaaargh!
aha!
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