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    <title>chamäleon : Rubrik:Buchorakel</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>chamäleon123</dc:publisher>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-26T09:44:28Z</dc:date>
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    <title>chamäleon</title>
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  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5920430/">
    <title>absolute beginner</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Sache des Unwissenden ist es, andere wegen seines Missgeschicks anzuklagen; Sache des Anfängers in der Weisheit, sich selbst anzuklagen; Sache des Weisen, weder einen anderen, noch sich selbst anzuklagen. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Epiktet</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-04T09:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/4659553/">
    <title>Buchorakel</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Zu Fuss und fröhlichen Herzens schlage ich die freie Strasse ein,&lt;br /&gt;
Gesund, frei, vor mir die Welt; &lt;br /&gt;
Vor mir der lange braune Pfad, der mich führt, wohin ich nur will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan verlang ich kein Glück; ich selbst bin das Glück. Fortan wimmere ich nichts mehr, verschiebe nichts mehr, brauche nichts.&lt;br /&gt;
Vorbei sind die Klagen zwischen dumpfen vier Wänden und &lt;br /&gt;
Bibliotheken, vorbei gallige Kritik.&lt;br /&gt;
Rüstig und zufrieden schreit ich die freie Strasse hin. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walt Whitman: Grashalme - Gesang von der freien Strasse</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-29T21:06:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/4519898/">
    <title>bäh?</title>
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    <description>Mir wollen keine bäh!-Bücher mehr einfallen. Eine der positiven Seiten des Vergessens, immerhin. &lt;br /&gt;
Doch, halt: der &quot;&lt;i&gt;Ulysses&lt;/i&gt;&quot;. Und ein esoterisches von Louise Hay oder Heu oder so - nach dem Motto: Schmerzen an den Fingern? Loslassen! Bauchweh? Sich vom Bauchgefühl leiten lassen. Verspannter Nacken? Ihnen sitzt die Angst drin. Krank? Selber schuld, eigentlich. Was leben Sie auch so unbewusst vor sich hin?</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-09T14:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/4327426/">
    <title>Vorsicht Bücher!</title>
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    <description>&quot;Von frühester Kindheit an war ich ein leidenschaftlicher Leser. Ich wünschte mir nichts als Bücher zu Weihnachten, zwanzig und dreissig gleichzeitig. Bis ich etwa fünfundzwanzig war, ging ich niemals aus dem Haus, ohne dass ich ein Buch oder mehrere unter den Arm geklemmt hatte. Ich las beim Aufstehen, während ich zur Arbeit ging, und memorierte oft lange Passagen meiner Lieblingsdichter. Ich entsinne mich, dass Goethes &lt;i&gt;Faust&lt;/i&gt; hierzu gehörte. &lt;br /&gt;
Dieses ständige Verschlingen von Büchern hatte vor allem das Ergebnis, dass es mich zu weiterer Empörung entflammte, meinen geheimen Wunsch nach Reisen und Abenteuern aufstachelte und mich gegen die Literatur einnahm. Es flösste mir gegen meine ganze Umgebung Verachtung ein, entfremdete mich allmählich meinen Freunden und verlieh mir jenen eigenbrötlerischen und exzentrischen Charakter, der zur Folge hat, dass man als &quot;sonderbarer Zeitgenosse&quot; bezeichnet wird. &quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Henry Miller: Vom grossen Aufstand&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-07T14:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/4244915/">
    <title>immer schön aufm Boden bleiben</title>
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    <description>&lt;i&gt;Es war, wie gesagt, ein herrlicher Tag und die Luft war so frisch und leicht, dass es ein Vergnügen sein musste, darin zu fliegen. Und mit jeder neuen Schar Wildgänse, die vorüberflog, wurden die zahmen Gänse aufgeregter. Ein paarmal schlugen sie mit den Flügeln, als hätten sie grosse Lust, mitzufliegen. Aber jedes Mal sagte eine alte Gänsemutter: &quot;Seid nicht verrückt, Kinder, das hiesse so viel wie hungern und frieren.&quot;&lt;br /&gt;
Bei einem jungen Gänserich hatten die Zurufe ein wahres Reisefieber geweckt. &quot;Wenn noch eine Schar kommt, fliege ich mit!&quot;, rief er.&lt;br /&gt;
Jetzt kam eine neue Schar und rief wie die anderen. Da schrie der junge Gänserich: &quot;Wartet, wartet, ich komme mit!&quot; Aber er war des Fliegens so ungewohnt, dass er wieder auf den Boden zurückfiel. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selma Lagerlöf: Nils Holgerssons schönste Abenteuer mit den Wildgänsen</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-09T18:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/4177961/">
    <title>ach ja</title>
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    <description>&lt;i&gt;Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich -&lt;br /&gt;
aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln&lt;br /&gt;
und das Leben geht weiter,&lt;br /&gt;
als wäre man nie dabei gewesen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ödön von Horvath: Kasimir und Karoline</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-19T13:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/3833191/">
    <title>querelas</title>
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    <description>&lt;i&gt;Grösstenteils schafft man sich seinen Ärger selbst, entweder durch falschen Verdacht oder weil man Kleinigkeiten zu ernst nimmt. Oft überfällt uns der Zorn, öfters verfallen wir ihm. Dabei darf man sich ihm nie willentlich überlassen und wenn er uns überkommt, sollte er zurückgedrängt werden.  &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seneca: Der Zorn</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-13T14:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/3822768/">
    <title>Buchorakel (7)</title>
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    <description>&lt;i&gt;Behüt dich Gott Welt, denn dieweil man dir nachgehet, verzehret man die Zeit in Vergessenheit, die Jugend mit Rennen, Laufen und Springen über Zaun und Stiege, über Weg und Steg, über Berg und Tal, durch Wald und Wildnis, über See und Wasser, in Regen und Schnee, in Hitz und Kält, in Wind und Ungewitter; die Mannheit wird verzehrt mit Erzschneiden und -schmelzen, mit Steinhauen und  -schneiden, Hacken und Zimmern, Pflanzen und Bauen, in Gedanken Dichten und Trachten, in Ratschläge ordnen, Sorgen und Klagen, in Kaufen und Verkaufen, Zanken, Hadern, Kriegen, Lügen und Betrügen; das Alter verzehrt man in Jammer und Elend, der Geist wird schwach, der Atem schmeckend, das Angesicht runzlicht, die Länge krumm, und die Augen werden dunkel, die Glieder zittern, die Nase trieft, der Kopf wird kahl, das Gehör verfällt, der Geruch verliert sich, der Geschmack geht hinweg, er seufzet und ächzet, ist faul und schwach, und hat in Summa nichts als Mühe und Arbeit bis in Tod.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H.J.Chr. von Grimmelshausen: Der abenteuerliche Simplicissimus</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-10T20:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/3410092/">
    <title>Buchorakel (6)</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/3410092/</link>
    <description>&lt;i&gt;Das ist es, was sie meinen, wenn sie Reife sagen: Man ist an dem Punkt angekommen, wo man glaubt, sein Leben verpfuscht zu haben. Sie hätte mehr lernen sollen, im voraus; sie hätte alles genauer beobachten sollen, ehe sie sich kopfüber hineinstürzte; aber es tut ihr nicht leid. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margaret Atwood: Die Unmöglichkeit der Nähe</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-08T08:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/2879503/">
    <title>Buchorakel, nicht ganz zufällig</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Und plötzlich fiel es ihm wieder ein: Er war ja im Irrenhaus! Und wunderte sich, dass einer sich erlaubte zu spinnen!&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...sagt Wachtmeister Studer in &lt;b&gt;Matto regiert&quot;&lt;/b&gt;  von Friedrich Glauser</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-01T16:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/2756168/">
    <title>Buchorakel IV</title>
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    <description>KöNIG HEINRICH: &lt;cite&gt;Und muss so gute Zeitung krank mich machen?&lt;br /&gt;
Kommt nie das Glück mit beiden Händen voll?&lt;br /&gt;
Schreibt seine schönsten Wort´in garst´gen Zügen?&lt;br /&gt;
Es gibt entweder Esslust ohen Speise&lt;br /&gt;
Wie oft dem Armen - oder einen Schmaus&lt;br /&gt;
Und nimmt die Esslust weg; so ist der Reiche, &lt;br /&gt;
Der Fülle hat und ihrer nicht geniesst. &lt;br /&gt;
Ich sollte mich der guten Zeitung freun, &lt;br /&gt;
Und nun vergeht mir das Gesicht und schwindelt´s. &lt;br /&gt;
O weh! Kommt um mich, denn mir wird so schlimm.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Er fällt in Ohnmacht)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
PRINZ HUMPHREY: &lt;cite&gt;Der Himmel tröste Eure Majestät.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
CLARENCE: &lt;cite&gt;O mein königlicher Vater!&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
WESTMORELAND: &lt;cite&gt;Mein hoher Herr, ermuntert Euch, blickt auf!&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
WARWICK: &lt;cite&gt;Seid ruhig, Prinzen: Solch ein Anfall ist&lt;br /&gt;
Bei seiner Hoheit, wisst ihr, sehr gewöhnlich.&lt;br /&gt;
Entfernt euch, gebt ihm Luft; gleich wird ihm besser.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
CLARENCE: &lt;cite&gt;Nein, nein, er hält nicht lang die Qualen aus; &lt;br /&gt;
Die ew´ge Sorg und Arbeit des Gemüts&lt;br /&gt;
Hat so sie Mau´r, die es umschliesst, vernutzt, &lt;br /&gt;
Das Leben blickt schon durch und will heraus.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Shakespeare: König Heinrich IV. (Ein Zufall, ich schwörs!) &lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-03T20:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/2713705/">
    <title>Buchorakel III</title>
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    <description>&lt;i&gt;Die nie gegebene Antwort&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schutz der Anonymität willst du die Fremde sein, &lt;br /&gt;
die Frau, die wie ein Mann die Fäuste fühlt; &lt;br /&gt;
du willst Erniedrigung - und willst dein Blut&lt;br /&gt;
wie Meere unterm Vollmond aufgewühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du willst auch den, der dich vergass.&lt;br /&gt;
Sein Schatten ist es, der dich blendet.&lt;br /&gt;
Du weisst, dass alles weiterlebt, was endet.&lt;br /&gt;
Und brichst die Kraft, die er besass. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du willst sie fühlen:  deine tiefste Wunde, &lt;br /&gt;
die Männer, die wie Hunde sind. &lt;br /&gt;
Ganz innen aber, bei dir selbst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bist du noch klein und ängstlich wie ein Kind&lt;br /&gt;
und kannst, wie Kinder, nur an Wirklichkeiten glauben, &lt;br /&gt;
die wirklich unwahrscheinlich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wolf Wondratschek: Die Gedichte&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-24T14:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/2665720/">
    <title>Mein Buchorakel, das funktioniert so: ich stelle eine Frage, meist eine ganz essentielle,...</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/2665720/</link>
    <description>Mein Buchorakel, das funktioniert so: ich stelle eine Frage, meist eine ganz essentielle, eine grundsätzliche, eine, die mir unter den kurzgeschnittenen Nägeln brennt: Wird er immer so fürchterliche Witze erzählen?  Wird mir eines Tages jemand eine Reise in die Karibik vor die Füsse legen? Bin ich eigentlich liebenswert? Retten die Weight Watchers mein Selbstwertgefühl? Warum gehen meine Zitronenmuffins (fettfrei!) nicht auf?&lt;br /&gt;
Dann mache ich die Augen zu. Zücke ein Buch, blind (okayokay: rechts stehen die Krimis. Da greife ich selten hin. Denn wem nützte ein Ratschlag wie &lt;cite&gt;Einmal hatte Geoff geschrieben, er könne sich vage an einen Kampf erinnern.&lt;/cite&gt;?&lt;br /&gt;
Also blind zücke ich das Buch, links im Regal, schlage es auf, blind, und deute mit dem Finger auf eine Textstelle, blind. Da: der Orakelspruch. Die Antwort. Das Nachdenken. Die Erleuchtung. Die abgeklärte Weisheit. &lt;br /&gt;
Mein Buchorakel ist die einzige klitzekleine esoterische Anwandlung, der mein rationaler Geist heimlich die Hintertüre aufmacht und sie verschwörerisch zwinkernd hereinwinkt. Mir graut höchstens vor dem Tag, an dem ich mal Bukowski erwische, obwohl der ganz hinten steht. Oder den Reiseführer Yukon. Oder  - schauder - die &lt;strike&gt;Weiber&lt;/strike&gt; Nebel von Avalon.</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-13T20:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/2665573/">
    <title>Buchorakel II</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/2665573/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Der Verschlepper sieht auf die Uhr, um zu wissen, wo er nicht hingehen darf, da man auf ihn wartet. An stillen Orten, die keiner kennt, verbringt er die Zeit, in der man ihn belästigen wollte. Sie vergeht sehr rasch, weil er nicht zu finden ist und sich gern die vorstellt, die nach ihm suchen. Für seine Unauffindbarkeit wird er hoch geachtet. Es wird angenommen, dass er sehr beschäftigt ist und da noch niemand erfahren hat, womit, muss man wohl glauben, dass es sich um besonders Wichtiges handelt. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Elias Canetti:  Der Ohrenzeuge - Fünfzig Charaktere&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-13T20:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/2621299/">
    <title>Buchorakel</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/2621299/</link>
    <description>&lt;i&gt;Lue, das ist dHauptsach, dass du es machst wie eine gute Hausmutter! Die wäscht ab, sobald angerichtet und abgegessen ist, und ehe sie zu Bette geht, räumt sie auf, sieht nach, ob allenthalben alles in Ordnung ist, stellt jede Sache an ihren rechtenOrt, und was nicht in die Küche gehört, wirft sie draus, alles Ghüder in Kratten, um morgens auf den Mist zu wandern. Sieh, so mach es auch mit deinem Herzen! Putz es alle Abend aus von allem täglichen Unrat , was sich ansetzen will, was nicht hineingehört, wo es Gott wohlgefällt, damit du es am Morgen, gleich wenn das Tagwerk anfängt, wieder bei der Hand habest, die Geduld, die Sanftmut, die Freundlichkeit, den Frieden, die Liebe, und was alles Gutes und Schönes im Herzen sein soll (..)&lt;br /&gt;
Das nimmst viel zu schwer, und das kommt davon her, dass du meinst, es solle alles recht sein, was du machst. Das bessert dir hoffentlich, so gut als es mir gebessert, ich hatte es früher ungefähr auch so. &lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter zur jungen Bauernfrau Stüdeli, die sich mit den Emmentaler Gebräuchen schwertut und heftiges Heimweh hat in &lt;b&gt;Jeremias Gotthelf: Der Besuch &lt;/b&gt;(Erzählung)</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>Buchorakel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-04T08:43:00Z</dc:date>
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