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Erinnerung an...

Sonntag, 30. August 2009

Sinne, vernetzt

Auf dem Balkon Age of aquarius singen und auf der Stelle eine Zigarette rauchen wollen.
Es dann aber doch nicht tun.

Montag, 20. Juli 2009

born to be wild

Man fragt sich doch verwundert, wozu einem so ein paar Tage in freier Wildbahn doch im Handumdrehen machen: man verwildert nachgerade, geht erst um vier Uhr morgens ins Bett, trinkt Weisswein, denkt eine Menge Gedanken abseits der üblichen Gedankentrampelpfade, fährt stundenlang durch karge Landschaften, mit einer rührenden Gänsehaut auf den Armen die Titelmelodie von "Winnetou I" summend (ja, wirklich wahr), man verliebt sich ein bisschen in einen langsamen Romanhelden und wäre gerne mit ihm zum Nordpol gefahren. Man ist unhöflich zu den temporären Nachbarn und versenkt das Schlechte Gewissen in einem See, macht Szenen und schmollt und fühlt sich für alles verantwortlich.
Dann kommt man wieder heim und betrachtet mit grossem Überdruss die vielen vielen Dinge, mit denen man sich umgibt und die man ja gar nicht bräuchte, eigentlich, und mit noch viel grösserem Überdruss, ja sogar mit Bauchgrimmen und leichtem Ekel denkt man an Arbeit 2, die man irgendwann wieder aufnehmen muss aber daran will man jetzt gar nicht denken, sondern lieber noch ein wenig an die Landschaften und an den See und an den Nordpolfahrer.

Freitag, 24. April 2009

noch Fragen?

Zum Schreiben komme ich kaum. Man kennt das ja: heftige Schübe von Rückkehrfieber, eine mit dem Reisefieber eng verwandte Krankheit. Nachhaltige Folgen hat auch die Wiederentdeckung der Langsamkeit, die jeweils auf Reisen vonstatten geht. Das Tempo wird gedrosselt, alles geht mit etwas weniger flirrender Hektik: das Arbeiten, das sich-Sorgen-machen, das Zeter-und-Mordio-Zeugs denken.
Dazu kommt, dass sich auf Reisen immer so etwa 81748676 Fragen in den Gehirnwindungen festsetzen, wo sie nicht nur mehr oder weniger geduldig auf Antworten warten, sondern auch sanft auf das Bewusstsein einwirken, Zementiertes zerbröckeln lassen, Festgedachtes aufweichen oder Drohendes relativieren.
Eine Wonne ist das.

Montag, 20. April 2009

back from..

cuba

Dienstag, 27. Januar 2009

...

goodbye Mr Rabbit!



Denn: "Literatur, die etwas taugt, erweist sich immer als Selbstdarstellung, aber Literatur, die bloß Selbstdarstellung ist, taugt nicht viel. Keiner wusste das besser als John Updike. Von autobiographischen Schriften wollte er nichts wissen, doch seine wichtigeren Arbeiten sind auf direkte und gleichwohl diskrete, auch gelegentlich trotzige Weise eben autobiographisch. Keine seiner Personen darf man mit dem Autor verwechseln. Aber sie alle sind Projektionen und Möglichkeiten desselben Ichs."
Marcel Reich-Ranicki in der FAZ

Sonntag, 10. August 2008

...

Ja also. Ich bin dann mal wieder hier.
Nicht, dass ich nicht augenblicklich nur allzu gerne wieder weg wäre.
Aber das geht ja nicht.
Das Weg-Sein war in etwa so:

Wir waren in besinnlicher Stimmung und zu nichts anderem fähig als zu friedlichem Vor-uns-Hinschauen. Der Tag ging in einer Klarheit stillen und köstlichen Strahlenglanzes zu Ende. Das Wasser schimmerte friedlich; der Himmel, ohne ein Wölkchen, war eine wohltuende Unermesslichkeit reinen Lichts.
Joseph Conrad: "Herz der Finsternis"

Sonntag, 28. Oktober 2007

ach, Paris!

Erst gerade noch sass man in der Metro, versonnen einen jungen Asiaten beobachtend, der mitten im Feierabendgedränge lächelnd und mit geschlossenen Augen dasitzt, oder einen älteren Herrn mit einem sehr sehr langen Fingernagel am kleinen Finger oder einen jungen Mann mit einer himmelblauen Lederjacke, einen Gitarrenkasten auf dem Rücken und einem so erwartungsvollen Blitzen in den Augen, wie es nur junge Musiker an einem Freitagabend in Paris haben können, sehrwahrscheinlich auch in London oder Chicago, aber das wäre eine andere Geschichte.
Denn, eben erst sass man noch in einem zugigen Bistro und trank eine Margarita am heiterhellen Spätnachmittag, um den Ärger über das schräge, aber schäbige Hotel (ich habe gespart und ein billiges gewählt, selber schuld, wer gute Tipps nicht umgehend befolgt) mit einem flauschigen Mir-doch-egal-Gefühl zu umwolken, die Leute beobachtend und dem Liebsten zuhörend und antwortend, kichernd.

Und schon hockt man wieder mitten im Alltag, müde und sich erstaunt die Augen reibend. War es ein Traum? Der Wolf hat kein sauberes Pyjama mehr und der Bär merkt kaum, dass es nicht mehr Grossmami und Grosspapi sind, die ihn liebevoll umsorgen, sondern wieder die Eltern. Schaut er einmal von seinem Nintendo auf, hat sein Blick etwas sehr Entrücktes, ähnlich wie meiner, wenn sich das Fernweh durch die Gehirnwindungen drängt. Wir müssen das anpacken, später, aber jetzt ist eben wieder Alltag.
Und die Margaritas verkneif ich mir.

Sonntag, 7. Oktober 2007

Erinnerung an....

chili01
...das heimliche Gefühl überlegener Freude als Schulkind über den vermeintlichen Verschreiber eines so klugen Dichters wie des Herrn von Kleist. Denn müsste, so dachte das kleine Chamäleon, damals noch etwas selbstbewusster, "Das Erdbeben von Chili"
nicht vielmehr "Das Erdbeben von Chile" heissen?!

vielfarbig:


Renate Dorrestein
Der Ausflug




Henning Mankell
Daisy Sisters


David Lodge
Wie bitte?


be my guest

mailto: chamaeleon123@hotmail.com countonyou: X-Stat.de

Featuring:

Das CHAMÄLEON wechselt natürlich ständig die Farbe. Es läuft öfters rot an vor Wut wenn es wieder einmal an allem schuld sein soll, wird höchstens gelb vor Neid wenn es Reiseberichten anderer Leute zuhört oder ist ab und zu blau, weil es immer mal wieder die Luft anhalten soll. Der KLEINE BÄR ist mittlerweile gar nicht mehr sooo klein und muss derzeit hauptsächlich mit List und allerlei Tücke von seinem Nintendo DS weg und zu den übrigen Freuden des Lebens hingeführt werden. Er verbringt gerne viel Zeit in seiner kuschligen Bärenhöhle und hält Schule für eine schlimme Verschwendung seiner Zeit. Der Bär ist von sanftem Charakter, manchmal aber brummt er gehörig. Der KLEINE WOLF ist für jede Aktivität zu haben - ausser manchmal für Geschirrspülmaschine ausräumen. Er legt gerne weite Strecken zurück, auch in Fussball- oder Schlittschuhen - und jagt unermüdlich nach süssem Naschwerk. Ab und zu knurrt er grimmig, heult wild und zeigt die Zähne. Macht aber gar nichts. Der LIEBSTE schliesslich ist eben einfach der Liebste. Meistens jedenfalls. Ferner wären da noch das überaus treue SCHLECHTE GEWISSEN. Und natürlich ERNST...