<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://chamaeleon123.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/">
    <title>chamäleon : Rubrik:aaaargh!</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>chamäleon123</dc:publisher>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:date>2009-09-23T05:53:07Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/chamaeleon123/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5942357/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5930097/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5905327/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5779326/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5778950/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5610408/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5532831/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5463408/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5462883/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5430374/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5400693/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5366110/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5335158/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5295559/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5290102/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/chamaeleon123/images/icon.jpg">
    <title>chamäleon</title>
    <url>http://static.twoday.net/chamaeleon123/images/icon.jpg</url>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5942357/">
    <title>Palaver</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5942357/</link>
    <description>Bei einem Gespräch dachte ich gestern intensiv an das untenstehende Zitat von Le Clézio. Vor allem an die erwähnten Schwierigkeiten, denn leider ist es so: ich kann nicht reden. Zwar bin ich der Sprache in anderen Formen durchaus mächtig, aber sobald meine Gedanken, Argumente und vor allem Emotionen via Stimmbänder kommuniziert werden sollen, kommt es zum Datenstau. Ich brabble, stottere, repetiere gebetsmühlenartig Unangebrachtes und dass ich dabei erregt und echauffiert mit den Armen fuchtle und mit den Händen gestikuliere wie eine erboste Süditalienerin, macht die Sache für mein Gegenüber auch nicht gerade angenehmer. Wird es sehr emotional, breche ich auch gerne in Tränen aus oder ich werde laut, ungeachtet der Örtlichkeit.  &lt;br /&gt;
Könnte ich das alles aufschreiben - mein Leben wäre einfacher. Ich würde das Ganze in Ruhe durchlesen, gewisse Stellen etwas pointierter formulieren und manche sofort wieder streichen. Ich würde meinen Text strukturieren, gliedern, aufteilen und das Wichtigste am Anfang einbringen. Mit einem sorgfältig ausformulierten Schlusswort würde ich unsere Unterhaltung noch einmal kurz rekapitulieren, um dann je nach Gegenüber zu einer versöhnlichen oder messerscharfen Pointe anzusetzen. &lt;br /&gt;
In meinem Fall hiesse das Zitat demnach so: &lt;cite&gt;Wenn man schreibt, bedeutet das, dass man zum Glück dann nicht redet. &lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-16T11:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5930097/">
    <title>fertigschluss</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5930097/</link>
    <description>Konsequent zu sein mag wohl erziehungstechnisch absolut notwendig und korrekt sein. Trotzdem hat es immer so einen Beigeschmack von totalitärem Regime, das Konsequentsein. Woher weiss ich schliesslich, ob die mit harter Konsequenz einzuprägenden Regeln tatsächlich so richtig sind? Und dann dieses jovial schulterklopfende gute Gefühl am Ende einer ausgeführten Konsequenz. Dieses biedere sich aufrecht Hinstellen, stolz auf die konsequente Massnahme. Pfff. Morgen bin ich wieder fröhlich inkonsequent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;190&quot; alt=&quot;wilde&quot; width=&quot;190&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/chamaeleon123/images/wilde.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wohl hat er die Krone an. ich bin aber grösser!)</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-09T19:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5905327/">
    <title>Rezession:</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5905327/</link>
    <description>Vor lauter Abschiedsapéros gar nicht mehr zum Arbeiten kommen.</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-27T11:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5779326/">
    <title>mängelliste</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5779326/</link>
    <description>Irgendetwas fehlt meistens. &lt;br /&gt;
Strenge oder gütige Milde. Konsequenz. Humor. Ehrgeiz oder Versunkenheit. Genuss und Askese, abwechslungsweise. Gelassenheit, fast immer. Ruhe, Zeit. Das Gefühl, irgend etwas von alldem zumindest ziemlich richtig zu machen. Der Überblick. Realistische Perspektiven, was Arbeit 2 angeht. Pläne, diesbezügliche. Gute Vorsätze, die auch tatsächlich einzuhalten wären (ich meine: &lt;cite&gt;&quot;Morgen werde ich ein besserer Mensch!&quot;&lt;/cite&gt; Tststs!). Zielstrebigkeit, Organisation. Eine &quot;delete&quot;-Taste für diese Nebel-Gedanken. Der gute Wille. (Ach Wille, der Ärmste! Nie ist er gut genug, auch er!). Anerkennung, manchmal Respekt. Zweifellos Intelligenz. Die Fähigkeit, den Mund zu halten. &lt;br /&gt;
Unter anderem.</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-23T06:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5778950/">
    <title>bohrinsel</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5778950/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;137&quot; alt=&quot;zahnarzt&quot; width=&quot;110&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/chamaeleon123/images/zahnarzt.jpeg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ich frage mich, ob in Zahnarztanästhetikum eine Art Ablöscherchemikalie drin ist. Aber ernsthaft. &lt;br /&gt;
Vielleicht ist es aber auch bloss das &lt;strike&gt;Sommer&lt;/strike&gt;wetter.</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-22T20:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5610408/">
    <title>wortbach</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5610408/</link>
    <description>Gar nicht schlecht schiene mir, wenn einem pro Tag nur ein bestimmtes Kontingent an Wörtern zugeteilt würde - so etwa 1732 würden vollauf reichen - und man dadurch öfters einfach schwiege, statt durch unkontrollierte Wortbäche jeden Rest an Respekt wegzufluten und sich selber dabei zuhören zu müssen, wie man wirre Sätze bildet und stammelnd völlig Unwichtiges in die kluge Runde wirft, nur um nicht als langweilige und denkträge Person zu erscheinen. Dafür erweckt man den unwiderruflichen Eindruck einer leicht hysterischen, verwirrten und gänzlich ungebildet Palavernden, redet sich unentwegt in ein dichtes Gestrüpp völlig banaler und auch noch falscher Worte und möchte am liebsten &quot;Stopp!&quot; rufen und lieber alles aufschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ernsthaft.</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-27T12:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5532831/">
    <title>was täte bruce?</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5532831/</link>
    <description>Heute wurde ich beleidigt. Ein mir bislang völlig unbekannter Herr hat mich, bei einer kurzen Begegnung anlässlich von Arbeit 2, nach einem kurzen Wortwechsel als &quot;dumme Zwetschge&quot; betitelt. Wäre ich Bruce Willis gewesen, ich hätte gelächelt und  ihn mit einem gutgezielten Faust...aber ich bin bloss ein gerechtigkeitsfanatisches Chamäleon. Und nun, äh, konsterniert, denn: ich schwöre, ich habe kein Unrecht getan.  &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;135&quot; alt=&quot;ce_2_3_zwetschge&quot; width=&quot;135&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/chamaeleon123/images/ce_2_3_zwetschge.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt brüte ich über finsteren Racheplänen. Soll ich ihn verhexen? Der letzte, den ich mit meinem ganz persönlichen Chamäleonfluch belegt habe, befand sich immerhin 7 Monate später mitten in einer üblen Kampfscheidung. Deshalb: wer weiss? Oder ist das übertrieben für eine blosse Zwetschgenbeschimpfung, notabene eine sehr schmackhafte Frucht, nur ab und zu etwas sauer? &lt;br /&gt;
Ich bin unschlüssig. Es stehen zur Wahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)stilles Runterschlucken nach ausgiebigem Zähneknirschen&lt;br /&gt;
b)Mail mit cc an zwei Gremien, in denen der Herr Einsitz hat und die einen nicht ganz undirekten Bezug zu Arbeit 2 haben&lt;br /&gt;
c)der Fluch&lt;br /&gt;
d)eine Karte, auf der stünde: Ihr schräger Ton hat mich verletzt. &lt;strike&gt;Schluchz&lt;/strike&gt;. &lt;br /&gt;
e)ein hysterischer Telefonanruf nach drei Stunden (in denen ich mehrere Gläser Amarone (oder Slibovitz? Aus Zwetschgen?) trinke). Am Telefon werde ich ihn als ungerechten Narren beschimpfen und am Schluss, noch immer hysterisch, aufhängen. Man kann ja nicht einmal mehr theatralisch den Hörer auf die Gabel knallen heutzutage.&lt;br /&gt;
f)nichts, vergessen.</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-21T19:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5463408/">
    <title>marktwirtschaft, freie</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5463408/</link>
    <description>Sein Bestes geben&lt;br /&gt;
dabei überrascht merken&lt;br /&gt;
dass es immer weniger wert ist &lt;br /&gt;
und selten gut genug.</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-22T10:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5462883/">
    <title>tumatsch</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5462883/</link>
    <description>Es ist ja nicht nur der Smalltalk gemeinhin, den man einfach nicht mehr bewältigen kann, das Gerede an Parties, mit einem Glas in der Hand und blubbernden Worten wie Schaum vor dem Mund. Es sind all die vielen tausend Worte, die es an einem ganz normalen Tag so braucht, die einem plötzlich schwer wie Bleiklötze von den Lippen fallen. Zu Boden. Man kann froh sein, wenn die Füsse nicht getroffen werden von diesen Wortklötzen, den Wortbrocken, den teerig-schwarzen. Zum Beispiel der Briefträger: er klingelt, will eine Unterschrift, macht ein Sprüchlein übers Wetter, man pariert flott mit einer Floskel über die kalte Bise. Geschafft. Aber da schrillt das Telefon, einmal, zweimal, siebenmal am Tag und alle wollen nur eines: reden, erzählen, abklären, beantwortet haben, sofort. Und manchmal muss man sogar selber telefonieren und nachfragen, sich erkundigen, etwas endlich regeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Wolf und dem Bären geht das alles leicht. Sie brummen oder summen fröhlich, das Erzählte, Gefragte, Gebrüllte, Geflüsterte ist wie wohlriechende Luft, Seifenblasen, frisches Quellwasser, wenn auch manchmal kalt. Und die Antworten perlen aus einem heraus  obwohl nicht immer jemand zuhört. Vielleicht gerade deswegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings: es hängt nicht vom Grad der Zuneigung ab zum Gesprächspartner. Es ist, als würden Worte inflationär eingesetzt, sie springen einem von Plakatwänden an, quellen aus dem Fernseher, wimmeln auf Zeitungsseiten, Nahrungsmittelpackungen, Werbebotschaften. Man möchte diesem Irrsinn mit Klarheit entgegentreten, Worte sparsam einsetzen, manchmal nur eine Frage stellen, aus echtem Interesse und aus wirklich warmer Anteilnahme - und am Schluss hat man 765 Dinge gefragt und selber wieder vom öden Job erzählt und von den Bazillen der Kinder. Dabei: wer will denn das wissen? Ein Satz genügte, höchstens fünf, aber wir müssen ja immer ganze Blasen volltexten. Möglicherweise ist  alles Unglück auf dieser Welt zu einem nicht unerheblichen Teil darauf zurückzuführen, dass wir nicht mehr zuhören können, weil wir einfach zu voll von allem sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;smalltalk&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/chamaeleon123/images/smalltalk.gif&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-21T22:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5430374/">
    <title>engelshaarscharf</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5430374/</link>
    <description>Haarscharf am nachweihnachtlichen Haushaltsunfall vorbeigeschrammt: Um ein Haar wäre ich soeben beim rituellen Abernten des Weihnachtsbaumes übel auf den Steinboden gestürzt. Ich bin ausgerutscht - auf &lt;b&gt;Engelshaar&lt;/b&gt;.</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-07T13:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5400693/">
    <title>ja aber</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5400693/</link>
    <description>Ein kurzer Moment verärgerter Belustigung, wenn Menschen, mit denen man höchst unerfreuliche Gespräche über Fremdenfeindlichkeit führt, falls man denn dieses Thema nicht sorgfältig vermeidet, über den Freund der Tochter berichten: &lt;i&gt;Er ist ein Netter. Aber er ist Moslem. &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-21T12:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5366110/">
    <title>Bankenkrise</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5366110/</link>
    <description>&lt;b&gt;chamäleon&lt;/b&gt;: Guten Tag. Auf unserem Konto ist eine falsche Buchung von 86 Franken. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bankfrau&lt;/b&gt;: Ach? Sie meinen eine fehlerhafte LSV?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;chamäleon&lt;/b&gt;: Und sie meinen damit: ein Lastschriftverfahren? &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bankfrau&lt;/b&gt;: Jaaa, ganz genau! Das ist richtig!  LSV heisst Lastschriftverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;chamäleon&lt;/b&gt;: Also. Ich möchte ein fehlerhaftes Lastschriftverfahren melden. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bankfrau&lt;/b&gt;: Ja, da sind wir ganz und gar unschuldig. LSV`s werden von uns nicht verbucht.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;chamäleon&lt;/b&gt;: Aber...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bankfrau&lt;/b&gt;: Sie müssen das demjenigen melden, der ihnen das belastet hat. Wir können da gar nichts tun.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;chamäleon&lt;/b&gt;: Aber...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bankfrau&lt;/b&gt;: LSV`s werden über gaanz grosse Bänder abgewickelt, wissen Sie. Zentral. Wir sind da gar nicht involviert, bei den LSV`s. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;chamäleon&lt;/b&gt;: Aber...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bankfrau&lt;/b&gt;: Ich kann Ihnen das gerne nochmals erklären, wissen Sie. Das mit den LSV`s. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;chamäleon&lt;/b&gt;: (schlägt den Kopf auf die Küchenabdeckung aus steinhartem Stein. Murmelt nur noch.) Aber...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bankfrau&lt;/b&gt;: Hallo? Sie?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;chamäleon&lt;/b&gt;: (summt leise ein Weihnachtslied, zerreisst das fehlerhafte Lastschriftverfahrensformular in kleine Stückchen, wirft sich diese über den Kopf, als wäre es Schnee, kichert irre.)&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bankfrau&lt;/b&gt;: Aber...</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-04T16:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5335158/">
    <title>revolution</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5335158/</link>
    <description>Fast komme ich derzeit nicht zum Arbeiten. Ich bin nämlich einer offensichtlich von langer Hand eingefädelten Verschwörung auf der Spur und die Detektivarbeit frisst all meine Zeit. Ich liege tagsüber im Keller und in der Küche auf der Lauer, reisse ruckartig die Motorhaube unseres Autos auf, kaum hat der Liebste es vor dem Haus parkiert und lausche argwöhnisch dem Grummeln des Ölbrenners. Denn die Hinweise sind deutlich und der Verdacht erhärtet sich zunehmend: sämtliche technischen Gerätschaften in unserem Haushalt haben sich zu einer unerbittlichen Phalanx gegen uns vereinigt. Ihr Ziel: uns durch simple Disfunktion kirre zu machen und letzlich aus dem Haus zu treiben. Denn sie wollen nur eines:  die Herrschaft übernehmen und brummend und knatternd über uns triumphieren. &lt;br /&gt;
Alles fing im letzten Jahr mit der Waschmaschine an. Perfiderweise wenige Tage vor Weihnachten gab sie seufzend ihren Geist auf und verweigerte jegliche Säuberungsdienste. Wenige Wochen später trat der Computer mit einem explosionsartigen dumpfen Knall in den Dauerstreik. Der Kühlschrank sirrte zwar hysterisch  aber der Ofen war schneller: mit nervtötendem Piepsen zeigte er an &lt;i&gt;Alarm 11  Notfall. &lt;/i&gt;Es war ein Heizteil, das von einem irre kichernden Techniker flugs ausgewechselt wurde. Warum er so blöd lachte während der Arbeit, ging mir erst beim Anblick der  Rechnung auf.  &lt;br /&gt;
Der Ölbrenner überraschte uns aus dem Hinterhalt. Er war zwar nicht kaputt, aber seine Abgaswerte spotteten jeder Messung und veranlassten den Kaminfeger zu einer umwelttechnischen Strafpredigt. Wir gelobten zerknirscht den Kauf einer neuen Heizung innerhalb der nächsten 10 Jahre. Die Geschirrspülmaschine begnügte sich bisher mit einem Guerillakrieg und unsere Kampfmoral litt tatsächlich etwas, als alles Besteck plötzlich aus grossen Löchern im Besteckkorb unten wieder rausfiel und die Flüssigkristallanzeige nur noch &lt;i&gt;I  O -_+:__IL&lt;/i&gt; meldete statt &lt;i&gt;Trocknen&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Salz nachfüllen&lt;/i&gt;. Auch hier war guter Rat teuer. Und es ging weiter: Taschenrechner verweigerten über Nacht die Additionsdienste, der Akku des treuen Handys bockte und aus dem Tiefkühler tropfte seitlich eine burgunderrote Brühe raus. Erst als aber der Automechaniker beim Wechseln der Winterpneus einen Bremstest machte und Löcher in den Bremsscheiben entdeckte, wurde uns so richtig angst und bange: wir rafften das Nötigste zusammen und ergriffen die Flucht. Seither wohnen wir in unserem Zelt im Wald, wärmen uns am Feuer und waschen Geschirr und Kleider im Bach. Vor einigen Tagen allerdings machte plötzlich unser Wecker sehr seltsame Geräusche...</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-20T20:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5295559/">
    <title>Famile + Beruf = sdgfuegdvc aibvdfoiuhvcvcf uizguz*</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5295559/</link>
    <description>*...und wenn ich noch an einem einzigen Vortrag oder einer Impulstagung oder einem Seminar oder einem Referat das Märchen über die &lt;b&gt;Vereinbarkeit von Familie und Beruf &lt;/b&gt;anzuhören gezwungen werde, dann werde ich, ich schwöre es, aufstehen und laut rufen: &lt;i&gt;Und es bewegt sich doch nichts!, &lt;/i&gt;denn manchmal komme ich mir sowieso schon vor wie Galileo vor dem Inquisitionsgericht, nur dass ich keine geniale Naturwissenschafterin bin, das nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie ein Mantra höre ich, seit ich mit Wolf und Bär durchs Leben gehe, die Mär von der Frau, die sich im Beruf verwirklichen möchte, der es langweilig und öd wäre, so als Hausfrau und Mutter und die ein Bein im Job halten möchte, für alle Fälle. Mir ist eher, als hätte ich einen Fuss in einer eisernen Schnappfalle und sehr häufig denke ich am Sonntagabend verzweifelt an die drohende Woche und dass ich mir das Ganze überhaupt nicht so vorgestellt habe. Für das, was  mir am allerwichtigsten ist  nämlich für den Wolf und den Bären -  habe ich immerzu zu wenig Zeit weil ich diese  mit einer jämmerlich gewordenen Arbeit vergeuden muss. Seit Jahren bin ich dort die Teilzeitquotenfrau und weil dieses Gefühl mein berufliches Selbstbewusstsein etwa so aussehen lässt wie einen von einem Biber abgenagter Baumstamm verbringe ich überdies viel Zeit damit, mich nach Arbeitseinsätzen wieder aufzupäppeln und mit kleinen, ermutigenden Peitschenknallern zurück in den Alltag zu treiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich merken Wolf und Bär, dass die Arbeit aus mir mitnichten eine ausgeglichene, sondern im Gegenteil eine hochgradig gestresste Mutter macht und reagieren ihrerseits mit wütendem Raubtierknurren. Was mir wiederum ab und zu das Zusammensein mit ihnen ein wenig vergällt, vor allem wenn einem schon vor langer Zeit der Humor fast gänzlich abhanden gekommen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur Qual gewordene Arbeit aber frohgemut zu kündigen, bringe ich eben auch nicht auf die Reihe. Denn die Arbeitszeiten wären perfekt auf die Bedürfnisse von Wolf und Bär abgestimmt, der Lohn wäre ok und die Arbeit an sich grossartig  wenn nicht Anspruch und Realität dauernd einen zähnefletschenden Kampf führen und ich nicht mitten in der Nacht erwachen würde, um angsterfüllt über etwas nachzudenken, das am nächsten Tag aus der Agenda fallen könnte: Termine, Telefone, Kontakte immerzu. Und auch die Aussicht auf den Verzicht auf einen Viertel unseres Einkommens schreckt mich doch sehr, weil ich, das bekenne ich freimütig, zwar nicht von teuren Kleidern oder exquisiten Restaurantbesuchen oder repräsentativen Skiferien träume, aber doch ab und zu vom Nordkap oder dem Ausblick vom Top-of-the-World-Highway, wobei ich ersteres noch nie gesehen habe in echt und zweiteres gerne dem Wolf und dem Bären mal zeigen würde. Und im übrigen: Ganz zu schweigen von den steigenden Preisen für alles und jedes von Zahnarzt bis Autoreparaturen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wohl, mögen andere spöttisch bemerken, der ganz normale Wahnsinn des Lebens, das Gleichgewicht zwischen Freude und Angst und zwischen  Glück und Verzweiflung zu halten. Allein: mich bringt das schier zum Ausflippen und ich bin mir gar nicht mehr so sicher, ob ich mit diesem Gefühl wirklich so alleine dastehe. Andererseits könnte das alles ja auch völlig normal sein und ich mache einfach hartnäckig irgend etwas ganz falsch.</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-03T08:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5290102/">
    <title>Strafrecht, revidiert</title>
    <link>http://chamaeleon123.twoday.net/stories/5290102/</link>
    <description>&lt;b&gt;§ 323 Abs. 2 Nr. 1: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wer den Kopf  hängen lässt, wird mit Kopfschmerzen nicht unter 11,5 Stunden bestraft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;334&quot; alt=&quot;peanuts&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/chamaeleon123/images/peanuts.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>chamäleon123</dc:creator>
    <dc:subject>aaaargh!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 chamäleon123</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-31T08:06:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://chamaeleon123.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://chamaeleon123.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
