Mittwoch, 16. September 2009

Palaver

Bei einem Gespräch dachte ich gestern intensiv an das untenstehende Zitat von Le Clézio. Vor allem an die erwähnten Schwierigkeiten, denn leider ist es so: ich kann nicht reden. Zwar bin ich der Sprache in anderen Formen durchaus mächtig, aber sobald meine Gedanken, Argumente und vor allem Emotionen via Stimmbänder kommuniziert werden sollen, kommt es zum Datenstau. Ich brabble, stottere, repetiere gebetsmühlenartig Unangebrachtes und dass ich dabei erregt und echauffiert mit den Armen fuchtle und mit den Händen gestikuliere wie eine erboste Süditalienerin, macht die Sache für mein Gegenüber auch nicht gerade angenehmer. Wird es sehr emotional, breche ich auch gerne in Tränen aus oder ich werde laut, ungeachtet der Örtlichkeit.
Könnte ich das alles aufschreiben - mein Leben wäre einfacher. Ich würde das Ganze in Ruhe durchlesen, gewisse Stellen etwas pointierter formulieren und manche sofort wieder streichen. Ich würde meinen Text strukturieren, gliedern, aufteilen und das Wichtigste am Anfang einbringen. Mit einem sorgfältig ausformulierten Schlusswort würde ich unsere Unterhaltung noch einmal kurz rekapitulieren, um dann je nach Gegenüber zu einer versöhnlichen oder messerscharfen Pointe anzusetzen.
In meinem Fall hiesse das Zitat demnach so: Wenn man schreibt, bedeutet das, dass man zum Glück dann nicht redet.


gelesen:


Michael Robotham
Sag, es tut dir leid


Simone Buchholz
Bullenpeitsche


John Williams
Stoner


Stephen King
Doctor Sleep


Paul Auster
Winter Journal

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Das CHAMÄLEON wechselt natürlich ständig die Farbe. Es läuft öfters rot an vor Wut wenn es wieder einmal an allem schuld sein soll, wird höchstens gelb vor Neid wenn es Reiseberichten anderer Leute zuhört oder ist ab und zu blau, weil es immer mal wieder die Luft anhalten soll. Der KLEINE BÄR ist mittlerweile gar nicht mehr sooo klein und muss derzeit hauptsächlich mit List und allerlei Tücke von seinem Nintendo Wii weg und zu den übrigen Freuden des Lebens hingeführt werden. Er verbringt gerne viel Zeit in seiner kuschligen Bärenhöhle und hält Schule für eine schlimme Verschwendung seiner Zeit. Der Bär ist von sanftem Charakter, aber ausserdordentlich eigensinnig. Und manchmal brummt er gehörig. Der KLEINE WOLF ist für jede Aktivität zu haben - ausser manchmal für Geschirrspülmaschine ausräumen. Er legt gerne weite Strecken zurück, auch in Wander- oder Schlittschuhen - und jagt unermüdlich nach süssem Naschwerk. Ab und zu knurrt er grimmig, heult wild und zeigt die Zähne. Macht aber gar nichts. Der LIEBSTE schliesslich ist eben einfach der Liebste. Meistens jedenfalls. Ferner wären da noch das überaus treue SCHLECHTE GEWISSEN. Und natürlich ERNST...

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