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Bär & Wolf GmbH

Dienstag, 10. Juni 2008

Streikmilch

Den Wolf, fast ebenso glühender Anhänger der Schoggimilch-Fraktion wie der Bär, beunruhigen hartnäckige Pausenplatz-Gerüchte: "Stimmt es", fragt er besorgt, "dass es jetzt dann überhaupt keine Milch mehr gibt?"


milch

Mittwoch, 4. Juni 2008

Prägung

Ich werde akribisch genau darauf achten, welche Musik Wolf und Bär hören. Diese hier
chaosprince
kommt auf den Index. Schon allein des Titels wegen. Ganz offensichtlich prägt dieser zumindest juvenile Chamäleons in höchst unerwünschtem Ausmass.
q.e.d.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Komplimente, an den Kopf geschmissen

Der Wolf schaut argwöhnisch auf meine vom Gwafför frisch frisierte und säuberlich colorierte Haarpracht: "Du siehst aus wie ein Teenager", knurrt er, "nur dicker."
frisur

Mittwoch, 28. Mai 2008

allerlei Bresten

Ueberaus mürrisch knurrt der Bär am Morgen beim Schuhebinden: "Es gibt Alkoholiker, Reformierte und Katholiker - und ich bin ein Schulallergiker."

Montag, 26. Mai 2008

iss, Kind!

fruechte
Der Bär zählt atemlos auf, was er alles mag, rein kulinarisch: Fenchel, Stangensellerie, Tomaten, selbstgemachte Käsesauce, Erdbeercreme, ab und zu ein kleines Bratwürstchen, Melonen, Pfirsiche, überhaupt alle Früchte ausser Bananen, fast alles Gemüse mit Ausnahme vielleicht von Rosenkohl. "Du kannst froh sein", resümiert er andächtig ob solch gesunder Essvorlieben, "dass Du ein solches Kind hast."

Montag, 12. Mai 2008

...

"Ach",, sage ich während dem Peperoniwürfelschneiden zum Bären, der am Tisch einen Viertelliter Schoggimilch (eine sehr alte Familientradition) zubereitet, "das ist doch kein Problem für Dich. Eine challenge eben." .
"Was ist eine challenge?", fragt der Bär.
"Eine Herausforderung", sage ich.
"Solche Wörter", sagt der Bär, "sollten ältere Leute den Jüngeren überlassen.

Freitag, 9. Mai 2008

8x8

Der Wolf war unlängst in Partylaune. Dem Chamäleon kamen deshalb die ureigenen Fähigkeiten zum blitzartigen Farbwechsel ungemein zupass: zuvorkommende Cateringfachfrau, Erste-Hilfe-Sanitäterin, Eventmanagerin und Psychologin. Unter den Gästen waren:

die Sportskanone: Kaum sieht er einen Ball und zwei Tore, ist es um ihn geschehen. Er dribbelt und zielt, er schiesst und jubelt. Wenns geht, dreieinhalb Stunden lang. Die Sportskanone ist deshalb ein sehr angenehmer Gast, bei dem man lediglich auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und gelegentliche Kalorienaufstockung bedacht sein muss: er amüsiert sich prächtig, ist bester Laune, wenn er das Fest wieder verlässt (765 Tore) und empfiehlt den Gastgeber wärmstens weiter (gutes Terrain).

der Klugscheisser: Er spielt nie Fussball (zu primitiv, zu wild) und steht, wenn es denn sein muss, drei Stunden lang am Spielfeldrand. Seine absolute Unkenntnis jeglicher Spielregeln hindert ihn allerdings nicht daran, jeden Ballkontakt lautstark und kopfschüttelnd zu kommentieren. Er merkt nicht, wie sehr er damit allen auf die Nerven geht. Ist eine erwachsene Person in Sichtweite, heftet sich der Klugscheisser unverzüglich an deren Fersen. Er berichtet, ebenso lautstark, vom letzten Besuch des Klee-Museums mit Onkel Benjamin und über die berufliche Position seines Vaters, der Fussball blöd findet und Schach viel cooler.

der Rüpel: Man kann sicher sein: der Rüpel macht anderswo fast alles, was er zuhause nie tun würde. Er rülpst bei Tisch, schreit nach mehr Orangina und zieht eine Schnute, wenn er den selbstgebackenen Kuchen sieht. Er furzt, ohne zu erröten und sagt alle schmutzigen Wörter, die er kennt. Er verhöhnt den Klugscheisser, weil er nicht fussballspielen will und macht sich über die Sportskanone lustig, wenn der seinen Becher umkippt. Der Rüpel brüllt mitten in jedem Spiel, dass ihm schon wieder langweilig sei und reisst sich alle Tischbombensachen unter den Nagel.

der Schüchterne: gerne wäre er manchmal auch ein Rüpel, aber er ist eben ein lieber Junge. Er mag den Kuchen auch nicht, aber er getraut sich nicht, etwas zu sagen. Später wird ihm schlecht und er kann bei drei Spielen nicht mitmachen. Beim vierten finden ihn die anderen doof, weil er so ein Weichei war. Dann muss er meistens weinen. Wenn der Rüpel mit anderen Rüpeln Schimpfworte austauscht, passt der Schüchterne aber ganz genau auf.

Mittwoch, 2. April 2008

Ooooh, Paris! (I)

Melancholische Akkordeonmusik, ein Hauch von Tristesse und Edith Piaf in der Luft: Montmartre im März.
mont
Bär und Wolf sitzen einträchtig auf ihren Bistrostühlen, vor sich ein wärmendes Getränk. Der Wolf skizziert auf dem Papiertischtuch Kunstvolles, der Bär beobachtet die Szenerie in Denkerpose. Lange. Und spricht:

"Ich weiss jetzt, warum das hier Künstlerviertel heisst.
Weil jede Viertelminute ein Künstler vorbeikommt und fragt, ob er uns abzeichnen soll."

Donnerstag, 20. März 2008

und Freitags, äh, Mittwochs Osterhase

Der Wolf verschlingt einen Osterhasen. Aus Schokolade. Mit Mandelsplittern. Und knurrt: "Kannst Du das nächste Mal einen ohne Gräten kaufen?"

Dienstag, 11. März 2008

ooooh, Paris pour enfants!

  • Zoo
  • Wachsfigurenmuseum
  • Zaubereimuseum
  • Naturhistorisches Museum
  • Eiffelturm bei Nacht
  • Karikaturen zeichnen lassen von sich auf dem Montmartre
  • das Refugium des Glöckners von Notre Dame
  • auf französisch (mais oui!) selber einen Schiisbürger bestellen bei McDonalds neben dem Centre Pompidou, unmittelbar nach der Besichtigung des Totenkopfbrunnens
  • 90318374987 Menschen, mindestens
  • Metrofahren
  • kein Disneygetümmel
  • keine Shoppingtouren
  • kein Louvrespaziergang
Was bloss könnte Wolf und Bär beim ersten Besuch in einer Weltstadt sonst noch erfreuen?


be my guest

Featuring:

Das CHAMÄLEON wechselt natürlich ständig die Farbe. Es läuft öfters mal rot an vor Wut wenn es wieder einmal an allem schuld sein soll, wird höchstens gelb vor Neid wenn es Reiseberichten anderer Leute zuhört oder ist ab und zu blau, weil es immer mal wieder die Luft anhalten soll. Der KLEINE BÄR ist mittlerweile gar nicht mehr sooo klein und muss derzeit hauptsächlich mit List und allerlei Tücke von seinem Nintendo DS weg und zu den übrigen Freuden des Lebens hingeführt werden. Er verbringt gerne viel Zeit in seiner kuschligen Bärenhöhle und hält Schule für eine schlimme Verschwendung seiner Zeit. Der Bär ist von sanftem Charakter, manchmal aber brummt er gehörig. Der KLEINE WOLF ist für jede Aktivität zu haben - ausser manchmal für Geschirrspülmaschine ausräumen. Er legt gerne weite Strecken zurück, auch in Fussball- oder Schlittschuhen - und jagt unermüdlich nach süssem Naschwerk. Ab und zu knurrt er grimmig, heult wild und zeigt die Zähne. Macht aber gar nichts. Der LIEBSTE schliesslich ist eben einfach der Liebste. Meistens jedenfalls. Und dann wäre da noch ERNST...

(...)
aaaargh!
aha!
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getting older
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