Mittwoch, 20. Juni 2007

amen

Bibelkunde. Der Bär spielt mit dem Bananenfrappee Moses - er teilt das Getränk mit einem Trinkhalm als Stab pustend in zwei Hälften. War Moses der mit dem Weidenkorb? Ja, erklärt der Bär geduldig: "Moses hat denen von Israel geholfen, ihr Land zurückzuerobern und das ist ganz gut so, denn sonst hätten die jetzt kein Land mehr und die sind gar nicht mal so schlecht im Fussball."

Bildungshappen

Wir lernen lesen und rechnen, schreiben und ein bisschen zeichnen, später Algebra und Quantenphysik oder die Entwicklung der deutschen Sprache im spätmittelalterlichen Thübingen. Später können wir Schmuckornamente an Gebäuden sofort in die richtige Epoche einstufen und in Spanisch ein höfliches Gespräch über das Wetter führen. Das meiste vergessen wir wieder, wir bilden uns aber emsig weiter und brauchen die erworbenen Kennnisse nicht nur für bessere Berufschancen, sondern auch um dem Bild, das andere von uns haben, zu mehr Schliff zu verhelfen.
Wohl dem, der im richtigen Moment des Gesprächs das richtige sagt: Fünf Millionen Franken für Boni, 30 000 Ausgesteuerte jährlich in der Schweiz, hasta luego, muchacho. Bildungshappen, die wir gekonnt von uns geben - boah, und manchmal sind einfach alle beeindruckt. Dabei ist das im Zeitalter von Online-Handys und Wikipedia doch wirklich keine Kunst mehr. Keine Ahnung, wer Spinoza ist? Während der Zigipause rasch googeln und in der Sitzung mit einem klugen Statement glänzen. Denn garantiert sitzen am Sitzungstisch mindestens 17 andere, die ebenfalls nur eine vage Ahnung zum Thema haben. Aber alle werden wissend nicken, mit diesem nur ganz leicht spöttischen Mini-Lächeln im Mundwinkel, als hätten sie Ignorantia non est argumentum * längst zu ihrem persönlichen Leitspruch erkoren und als läsen sie jeden Morgen zehn Minütchen Spinoza. Aber insgeheim ist man für ein paar Sekunden ein Star und alle schämen sich ein klitzekleines bisschen, weil sie einem so viel Bildung insgeheim gar nicht zugetraut hätten. Da gibts nur eines: sofort ein leistungsfähigeres Handy kaufen, mehr rauchen - und volle Pulle Häppchen schnappen.


*hab ich auch gegoogelt. Aber passt doch hervorragend, oder?


gelesen:


Michael Robotham
Sag, es tut dir leid


Simone Buchholz
Bullenpeitsche


John Williams
Stoner


Stephen King
Doctor Sleep


Paul Auster
Winter Journal

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Featuring:

Das CHAMÄLEON wechselt natürlich ständig die Farbe. Es läuft öfters rot an vor Wut wenn es wieder einmal an allem schuld sein soll, wird höchstens gelb vor Neid wenn es Reiseberichten anderer Leute zuhört oder ist ab und zu blau, weil es immer mal wieder die Luft anhalten soll. Der KLEINE BÄR ist mittlerweile gar nicht mehr sooo klein und muss derzeit hauptsächlich mit List und allerlei Tücke von seinem Nintendo Wii weg und zu den übrigen Freuden des Lebens hingeführt werden. Er verbringt gerne viel Zeit in seiner kuschligen Bärenhöhle und hält Schule für eine schlimme Verschwendung seiner Zeit. Der Bär ist von sanftem Charakter, aber ausserdordentlich eigensinnig. Und manchmal brummt er gehörig. Der KLEINE WOLF ist für jede Aktivität zu haben - ausser manchmal für Geschirrspülmaschine ausräumen. Er legt gerne weite Strecken zurück, auch in Wander- oder Schlittschuhen - und jagt unermüdlich nach süssem Naschwerk. Ab und zu knurrt er grimmig, heult wild und zeigt die Zähne. Macht aber gar nichts. Der LIEBSTE schliesslich ist eben einfach der Liebste. Meistens jedenfalls. Ferner wären da noch das überaus treue SCHLECHTE GEWISSEN. Und natürlich ERNST...

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