nuschelhasen

Wenn man, statt gemeinsam ins Kino zu gehen die Filme seelenalleine zuhause als DVD schaut, vermisse ich weder Popcorn noch das lästige Geschnatter und Geraschel rings um mich herum. Aber nach dem Film gemeinsam darüber zu lästern oder aber sich in Lobeshymnen zu ergehen: das fehlt. Und der Liebste teilt zwar vieles mit mir - manche Filme aber nicht. Vor lauter gewohnheitsmässigem Mitteilungsbedürfnis murmle ich deshalb meine Filmkritiken in den Cyberspace.
Diesmal über "Keinohrhasen":

keinohr

Also...ganz witzig. Wenn man denn versteht, was einem die Dialoge mitteilen möchten. Grosse Teile davon habe ich nämlich als "wieheissnduunwasmachsteberhauptichbinmirnichsicher..." verstanden: ein in affenartiger Geschwindigkeit genuschelter Wortbrei mit lauter verschluckten Silben. Hä?
Nichtsdestotrotz weiss man schon nach drei Minuten folgende Dinge: 1. wie der Film ausgehen wird. Hundertpro. 2.dass die unglaublich niedlichen Mädchen, deren Herzigkeit immer wieder in langen Bildsequenzen gewürdigt wird, Til Schweigers Kinder sein müssen. 3. dass Til Schweiger eben doch unglaublich niedl...aber das sprengt den Rahmen der objektiven Kritik bei weitem.
Pia Fankhauser - 26. Sep, 10:47

Modeschau

Der Film ist ja so gestylt, dass er ebensogut Werbung für Kleider machen könnte. Ich schaffe es nie, assortiert zum Kornfeld durch dasselbige zu gehen, mal abgesehen von Prinz und Prinzessin, die auch dazu passen müssten. Aber witzig ist er. Und niedlich auch (der Til)...

chamäleon123 - 26. Sep, 11:01

ja, und die niedlichen Kleider der niedlichen Kinder...seufz. Und der anziehend gedresste Til und die lässigen Fähnchen der Kindergärtnerinnen, äh, Kindergartenlehrpersonen. Der ironische Clou: die einheitlich weissen Bücher in der einheitlich weiss-grau-schwarz gestylten Trendwohnung. Vielleicht werde ich jetzt meine Unterwäsche nach Farben ordnen.


gelesen:


Michael Robotham
Sag, es tut dir leid


Simone Buchholz
Bullenpeitsche


John Williams
Stoner


Stephen King
Doctor Sleep


Paul Auster
Winter Journal

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Das CHAMÄLEON wechselt natürlich ständig die Farbe. Es läuft öfters rot an vor Wut wenn es wieder einmal an allem schuld sein soll, wird höchstens gelb vor Neid wenn es Reiseberichten anderer Leute zuhört oder ist ab und zu blau, weil es immer mal wieder die Luft anhalten soll. Der KLEINE BÄR ist mittlerweile gar nicht mehr sooo klein und muss derzeit hauptsächlich mit List und allerlei Tücke von seinem Nintendo Wii weg und zu den übrigen Freuden des Lebens hingeführt werden. Er verbringt gerne viel Zeit in seiner kuschligen Bärenhöhle und hält Schule für eine schlimme Verschwendung seiner Zeit. Der Bär ist von sanftem Charakter, aber ausserdordentlich eigensinnig. Und manchmal brummt er gehörig. Der KLEINE WOLF ist für jede Aktivität zu haben - ausser manchmal für Geschirrspülmaschine ausräumen. Er legt gerne weite Strecken zurück, auch in Wander- oder Schlittschuhen - und jagt unermüdlich nach süssem Naschwerk. Ab und zu knurrt er grimmig, heult wild und zeigt die Zähne. Macht aber gar nichts. Der LIEBSTE schliesslich ist eben einfach der Liebste. Meistens jedenfalls. Ferner wären da noch das überaus treue SCHLECHTE GEWISSEN. Und natürlich ERNST...

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