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gelesen

Sonntag, 18. Oktober 2009

TextTextText: Lachen!! TextText

Fast nie höre ich bei einem Buch einfach in der Mitte entnervt zu lesen auf. Entweder fange ich erst gar nicht damit an, oder ich kämpfe mich eben durch, auch wenn der Text nicht ganz hält, was Titel und erste Bestandesaufnahme versprochen haben. Bei Herrn Hirschhausen aber habe ich einfach kapituliert. Er sieht ja nett und freundlich aus auf dem Cover und das Schwein auch, oder?
glueck
Aber: Mein Glück, so fand ich nach Seite 89 , wird nicht geschmälert, wenn ich das Ende dieses Buches niemals kennenlerne. Es war nicht nur die Art, querbeet zusammenrecherchierte Fakten mit Witzchen anzureichern und sie in einem Buchtext ahnungslosen Leser zu verabreichen. Was mein Glücksgefühl beim Lesen gleichsam unter Null schrumpfen liess, war der Kabarett-Stil des Textes: man wurde an eigens dafür bestimmten Stellen zum Lachen genötigt - auch wenn mir dieses schon auf Seite 15 vergangen war und die Lachstellen eher ein Gefühl des Fremdschämens hervorriefen. Das sah etwa so aus: TextTextTextText Achtung: Lacher!! TextTextText Achtung: Schmunzeln!! TextTextTextText Achtung: brüllender Lacher!! TextTextText etc. Lesen mit Konservenlachen sozusagen - wie in billigen Sitcoms.
Möglicherweise bin ich einfach extrem humorlos. Aber im Grunde ziemlich häufig glücklich.

auch ein Los

"Ich bin offenbar mit Phantasie geschlagen."
Urs Widmer in der September-Literaturbeilage der NZZ

Donnerstag, 1. Oktober 2009

warum ich hausmiteigentümerin bin:

buecher

Sonntag, 9. August 2009

schutzmaske

"Die Angst, demaskiert zu werden, und die Sehnsucht, erkannt zu werden - ein echtes Dilemma."

Philipp Roth: Der menschliche Makel

Sonntag, 3. Mai 2009

all the same

"Vielfalt - warum nehmen wir alle an, die sei so gut, wenn es doch die Gleichförmigkeit ist, die uns wohltut?"

John Updike: Die Witwen von Eastwick

Dienstag, 27. Januar 2009

irre zügerin

Fast trau ich mich nicht mehr in die 9 Uhr 14 S-Bahn, in der ich seit ein paar Tagen ungewohnt regelmässig zu Arbeit 3 und 4 fahre. Gestern kicherte ich die ganze Streckse glucksend beim Lesen von diesem pooh . Eine junge Mutter rückte den Kinderwagen unwillkürlich etwas von mir weg und zwei Jungs mit Baggy-Jeans warfen mir scheele Blicke zu. Heute lachte ich alle anderthalb Seiten laut über dieses köstliche hier leserin und lächelte so beseelt beim Aussteigen, dass die Leute vor mir zurückwichen und ich das erste Mal den Bus um 9 Uhr 47 pünktlich erreichte.

Montag, 26. Januar 2009

die herren bär

Sind sich eigentlich Harry Rowohlt und Niklaus Meienberg je begegnet?

rowohlt meienberg

Gerne wäre ich dabeigewesen.

Samstag, 3. Januar 2009

auf den busch geklopft

Der Samstag ist meistens so ein Tag,
den der Vater nicht leiden mag.
Es wirbelt der Staub, der Besen schwirrt,
Man irrt umher und wird verwirrt. -


Wilhelm Busch: Tobias Knopp

Samstag, 27. Dezember 2008

zwischen den Jahren...

...zum Schwelgen.

Sonntag, 21. Dezember 2008

stur vs. flexibel

"Jetzt wird die Sturheit ja schwarz angestrichen, das ist schade. Alle sind jetzt flexibel. Aber säbi Zit war das eine Qualität, gäll, die Sturheit. Haltung ist das. Man war mit dem Hergebrachten verbunden. Man war verbunden mit der vergangenen Zeit, so sehe ich das. Das ist ein Halt, wenn man weiss, dass es vor einem auch schon ein paar recht gemacht haben."

der Metzger Hans Meister, damals 92jährig, im Buch seiner Enkelin Susanna Schwager "Fleisch und Blut"


be my guest

mailto: chamaeleon123@hotmail.com countonyou: X-Stat.de

Featuring:

Das CHAMÄLEON wechselt natürlich ständig die Farbe. Es läuft öfters rot an vor Wut wenn es wieder einmal an allem schuld sein soll, wird höchstens gelb vor Neid wenn es Reiseberichten anderer Leute zuhört oder ist ab und zu blau, weil es immer mal wieder die Luft anhalten soll. Der KLEINE BÄR ist mittlerweile gar nicht mehr sooo klein und muss derzeit hauptsächlich mit List und allerlei Tücke von seinem Nintendo DS weg und zu den übrigen Freuden des Lebens hingeführt werden. Er verbringt gerne viel Zeit in seiner kuschligen Bärenhöhle und hält Schule für eine schlimme Verschwendung seiner Zeit. Der Bär ist von sanftem Charakter, manchmal aber brummt er gehörig. Der KLEINE WOLF ist für jede Aktivität zu haben - ausser manchmal für Geschirrspülmaschine ausräumen. Er legt gerne weite Strecken zurück, auch in Fussball- oder Schlittschuhen - und jagt unermüdlich nach süssem Naschwerk. Ab und zu knurrt er grimmig, heult wild und zeigt die Zähne. Macht aber gar nichts. Der LIEBSTE schliesslich ist eben einfach der Liebste. Meistens jedenfalls. Ferner wären da noch das überaus treue SCHLECHTE GEWISSEN. Und natürlich ERNST...