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Freitag, 21. März 2008

Ja, eben

"Glücklichsein würde dort anfangen, wo man sich auf die Spur dessen begibt, was einen eigentlich selber ausmacht."

Kinderpsychiater und Krimiautor ("Die Süsse des Lebens") Paulus Hochgatterer im Interview mit dem Online-Jugendmagazin fm5

Mittwoch, 5. Dezember 2007

bäh!

Falls ich das hier noch nirgendwo festgehalten habe:

Paulo Coelhos Bücher finde ich wirklich wirklich schrecklich.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

gute Worte

(..)
Zum Werke, das wir ernst bereiten,
Geziemt sich wohl ein ernstes Wort;
Wenn gute Reden sie begleiten,
Dann fließt die Arbeit munter fort.
So laßt uns jetzt mit Fleiß betrachten,
Was durch die schwache Kraft entspringt,
Den schlechten Mann muß man verachten,
Der nie bedacht, was er vollbringt.
Das ist's ja, was den Menschen zieret,
Und dazu ward ihm der Verstand,
Daß er im innern Herzen spüret,
Was er erschafft mit seiner Hand.

(..)
Schiller: Das Lied von der Glocke

Samstag, 2. Juni 2007

Desillusion

Von wegen Rebellion. Sex-Pistols-Manager Malcolm McLaren heute in der Basler Zeitung über das Marketing-Lehrstück Punk:

Ich liebte die Idee, zu einer Plattenfirma zu gehen und ihnen eine Band aufzuschwatzen, die nicht spielen konnte. Die Leute in den Companys verstanden das natürlich nicht und fürchteten die Sex Pistols, aber sie kauften sie - wegen der Schlagzeilen. Das war eine sehr clevere Manipulation. Es war fantastisch, mit dieser Gruppe zu arbeiten, die ich da ausgewählt hatte, denn zum Glück besassen sie irgendwie die Gabe, aus all diesen situationistischen Ideen, die ich ihnen einimpfte, Texte und Worte herzustellen, die in einem Rock-`n`-Roll-Song funktionierten.

Heute ist Herr McLaren (61) Gast am Panelgespräch "The spectacle of globalisation. Detournement in media and advertising" im Museum Tinguely zu Basel um 16 Uhr.

Panelgespräch. Hmm.

Dienstag, 1. Mai 2007

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zadie Kunsthistorik-Dozent Howard Belsley ist entsetzt: sein Sohn Jerome will ausgerechnet die Tochter seines Erzrivalen Monty Kipps heiraten. Und fast noch schlimmer: Kipps, ebenfalls Kunsthysterikerhistoriker und Autor eines Buches über Rembrandt, der zufällig auch Howards Spezialgebiet ist, unterrichtet plötzlich an derselben amerikanischen Uni wie er. Und seine Frau Kiki freundet sich auch noch mit Montys Gattin an. Die Irrungen und Wirrungen auf dem Campus spiralen sich ins scheinbar Unendliche und die liberale Intellektuellenwelt von Howards Familie prallt auf die erzkonservative Haltung des Kippschen Familienoberhautes.

Zadie Smith hat mich ratlos zurückgelassen: was wollte sie mir in diesem Buch eigentlich erzählen? Etwas über die weltfremde Abgehobenheit der Akademikerszene? Oder über die Treuelabilität von Ehemännern? Die Problematik von Mischehen? Was? Was?
Wohl ist die Sprache sozusagen wohlproportioniert, die Sätze elegant und das Spiel mit der Sprache lustvoll. Aber die Geschichte bleibt vor lauter Freude am Erzählen auf der Strecke.

Dienstag, 13. Februar 2007

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Ruth Rendell: Der Duft des Bösen

rendell

Sonntag, 4. Februar 2007

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Christine Grän: Feuer bitte

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Die rothaarige Berliner Privatdetektivin Anna Marx ist diesmal nicht nur einem Heirasschwindler auf der Spur, sondern fährt ihren alten Jaguar zu Schrott. Der Lenker, mit dem sie zusammenstösst, macht seinem Namen Ehre: Martin Liebling ist aber ein undurchsichtiger Lobbyist mitten in der Europaregierungsmetropole Brüssel. Und als eine Diskette verschwindet, auf der er brisante Informationen über Abgeordnete und Ratsmitglieder notiert hat, strudeln Marx und ihr neuer Liebling im Sog krimineller Machenschaften.

Oh, wie ich Anna Marx mag! Mit Ausnahme ihrer Vorliebe für zehenquetschende Stöckelschuhe vielleicht, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Aber gäbe es sie in echt, würde ich gerne mal ein Bier mit ihr trinken im Berliner Scheunenviertel. So trinke ich das Bier eben alleine. Und lese die Marx-Krimis jedesmal in einem Zug.

Donnerstag, 11. Januar 2007

zen

Nach der Lektüre dieses Buches hat sich folgende Frage in mein Unterbewusstsein gebohrt:

"Du weisst, welches Geräusch entsteht, wenn Du in die Hände klatschst. Welches Geräusch macht dabei deine linke Hand?"

Freitag, 25. August 2006

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Anne Holt: Mea Culpa

Synne verliebt sich sehr: in ihre um 15 Jahre ältere Bürokollegin Rebecca. Leider ist diese aber Mutter von 4 Kindern und verheiratet, wenn auch nicht sehr glücklich. Synne und Rebekka werden ein Paar , die Ehe geht in die Brüche und die pupertierende Tochter der Geliebten stellt sich quer. Was zum siebten Himmel werden sollte, gerät zur Katastrophe.
kitsch
Ihre Krimis sind ausgezeichnet. Dieses Buch hier ist es nicht und es lässt sich ohne Gewissensbisse mit dem wirklich üblen Schutzumschlag vergleichen, den der Piper-Verlag dazu wohl in spontaner Anbiederung an die momentane Lesben-Trend-Welle auf den Dumpfbacken-TV-Sendern ("The L-Word") ausgewählt hat. Die Story bleibt oberflächlich, die Botschaft rätselhaft. Was eigentlich interessant wäre - nämlich der innere Kampf einer bislang heterosexuellen Frau, die sich in eine Frau verliebt - wird in ein paar Sätzen abgehandelt. Der Verdacht liegt nahe, dass eine gute Autorin hier das Schreiben als Verarbeitungspsychotherapie eigener Erlebnisse verwendet hat. Dagegen ist nichts einzuwenden - aber bitte nicht zwischen zwei Buchdeckeln.
Dafür gibts doch Weblogs ;-)=

*

Montag, 21. August 2006

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Joe Meno: Verdammte Helden

menoGretchen ist cool. Ihre Haare sind knallpink gefärbt und sie macht Mixkassetten auf denen die Ramones , The Clash und the dead milkmen von Aufstand und Verweigerung singen. Klar ist Gretchen Punk, der erste richtige Punk an der katholischen Schule in einem Vorort von Chicago. Weniger cool an Gretchen ist, dass sie gerne andere Mädchen verprügelt, weil diese hübscher sind als sie selber. Gretchen ist nämlich fett. Trotzdem ist Brian in sie verliebt, die ganze Zeit über, auch wenn er über 400 Seiten lang versucht, weniger fette Mädchen von der Couch ins Bett zu kriegen. Gibt es dringendere Probleme, wenn man 17 ist - ausser vielleicht dem, dass die Eltern sich scheiden lassen und die heile Welt der Kindheit langsam in Scherben zerfällt?

17, schüchtern, Aussenseiter. Das ist die Geschichte und auch wenn man am Anfang locker über Brians Liebeskummer wegliest, so packt die Story schon nach wenigen Seiten und es ist, als ob ein pickliger Teenager einem seine Lebensgeschichte erzählen würde. Alles ist unspektakulär und irgendwoher kennt man das ja alles noch , aber man will trotzdem oder vielleicht gerade deswegen immerzu wissen, wie es weitergeht und ob er sein Gretchen doch noch kriegt, am Schluss. Und Gretchen ihn, natürlich.
Unbezahlbar: die Ratschläge von Brians Freund Mike, 8 Regeln dazu, wie man Mädchen rumkriegt:
2. Musik, etwa "Wish you were here" oder "Stairways to Heaven" oder etwas von den Doors. 2. Rauch sie willenlos 3. Geh mit ihr Essen, aber iss keine Zwiebeln 7. Putz Dir die Zähne, bevor du sie abholst 8. Schreib ihren namen mit einem Filzstift auf deine Hand. Sie wird es bemerken und die ganze Nacht darüber nachdenken.


be my guest

Featuring:

Das CHAMÄLEON wechselt natürlich ständig die Farbe. Es läuft öfters mal rot an vor Wut wenn es wieder einmal an allem schuld sein soll, wird höchstens gelb vor Neid wenn es Reiseberichten anderer Leute zuhört oder ist ab und zu blau, weil es immer mal wieder die Luft anhalten soll. Der KLEINE BÄR ist mittlerweile gar nicht mehr sooo klein und muss derzeit hauptsächlich mit List und allerlei Tücke von seinem Nintendo DS weg und zu den übrigen Freuden des Lebens hingeführt werden. Er verbringt gerne viel Zeit in seiner kuschligen Bärenhöhle und hält Schule für eine schlimme Verschwendung seiner Zeit. Der Bär ist von sanftem Charakter, manchmal aber brummt er gehörig. Der KLEINE WOLF ist für jede Aktivität zu haben - ausser manchmal für Geschirrspülmaschine ausräumen. Er legt gerne weite Strecken zurück, auch in Fussball- oder Schlittschuhen - und jagt unermüdlich nach süssem Naschwerk. Ab und zu knurrt er grimmig, heult wild und zeigt die Zähne. Macht aber gar nichts. Der LIEBSTE schliesslich ist eben einfach der Liebste. Meistens jedenfalls. Und dann wäre da noch ERNST...

(...)
aaaargh!
aha!
Bär & Wolf GmbH
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getting older
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